Ein Sommermärchen – Zu Gast auf dem A Summer’s Tale

 

 Ein Sommermärchen

Zu Gast auf dem A Summer’s Tale

Ruhe und eine entspannte Atmosphäre sind wahrscheinlich nicht die ersten Attribute, die eine beim Stichwort „Festival“ einfallen. Mir würden meist ein paar Tage Urlaub nach einem klassischen Festivalwochenende gar nicht so verkehrt erscheinen, um meine durchtanzen Füße auszuruhen, das Sausen in den Ohren wieder loszuwerden und den verknacksten Rücken etwas Entspannung im heimischen Bett zu gönnen — so ein paar Nächte auf der Iso-Matte im Zelt hinterlassen nun einmal ihre Spuren.

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Aber A Summer’s Tale ist eben kein klassisches Festival in diesem Sinne. Vielmehr kann man hier bereits zum dritten Mal Anfang August eine kleine Entdeckungsreise mit alle seinen Sinnen unternehmen. Natürlich gehören da auch Bands dazu — so finden sich auch in diesem Jahr nationale und internationale Musikgrößen im Line-up wieder: an den fünf Festival-Tagen geben sich unter anderem Die Sterne, Pixies, PJ Harvey, Franz Ferdinand, Birdy, Feist und Judith Holofernes das Mikrofon in die Hand. Doch abseits der Konzertbühne werden die Festivalbesucher noch vieles mehr erleben können: So wird es einen Poetry Slam geben und Lesungen von Nagel, von Heinz Strunk, Rock Schamoni und weiteren. Für mich noch ganz ungewohnt auf einem Festival — aber dadurch besonders spannend und vielversprechend — sind die vielfältigsten Workshops, die zum gemeinsamen Meditieren, Siebdrucken, Plattdeutsch Lernen, Fährten Lesen und Yoga Machen einladen, um nur einmal ein paar wenige zu nennen.

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Das Festivalgelände liegt mit dem Eventpark Himmel & Heide inmitten des Naturpark Lüneburger Heide — und auch das lässt sich im Programm nicht verbergen, werden doch viele Outdoor Aktivitäten angeboten, bei denen man gemeinsam durch den Wald wandert oder einen Naturerlebnis-Parcours beschreitet oder Kanu fährt oder oder oder. Langeweile kann so keineswegs aufkommen.

Ich geb es ja zu, so sehr ich zelten mag, ein kleines bisschen Komfort ist auch auf einem Festival nicht verkehrt. Daher kommt es mir sehr gelegen, dass man zwischen unterschiedlichen Camping-Optionen wählen kann. Neben dem ganz normalen Zeltplatz wird es einen Komfort-Zeltplatz geben, hier werde ich mich in meinem eigenen Zelt niederlassen und ein paar Annehmlichkeiten wie befestigte Wege, Campingstühlen, Stromanschluss und ein morgendliches Frühstücksangebot genießen. Wem das an Komfort noch nicht genug ist, kann aus verschiedenen Zeltvarianten wählen — die stehen aufgebaut für die Festivalbesucher bereit und warten in der luxuriösesten Variante sogar mit Betten und Kleiderständern auf.

A Summer’s Tale verspricht also ein ganz besonderes Festival zu werden. Und darauf darf man gespannt sein.

 

Juliane Arnholz

 

 
   

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