Review: OH WONDER – „ULTRALIFE“

OH WONDER, dass sind Josephine Vander Gucht und Anthony West und bekannt für Songs die einen entspannen aber auch nachdenklich stimmen. Genau das passiert auch beim hören Ihres zweiten Albums „ULTRALIFE“. Den Anfang auf der Platte macht „Solo“. Ein Song der dem einen oder anderen aus der Seele spricht. Wir begleiten die beiden auf eine Party, voll mit Leuten, voll mit Gesprächen und Ablenkung, durch die langsamen Melodien und dem ruhigen Stimmen kommt jedoch keine Partystimmung auf. Vielmehr entwickelt sich der Song in eine Richtung die man wenig erwartet und zeigt auf das man auch einfach mal alleine sein muss, um frei zu atmen und sich selbst wieder zu entdecken. Über die nächsten drei Tracks „Ultralife“, „Lifetimes“ und „High On Humans“ sparen wir uns die Worte, denn es handelt sich hierbei um die Songs die bereits im Vorfeld des Albums bei uns für Euphorie sorgten. 

Nach der Lobeshymne auf die Menschen („High On Humans“) schlagen OH WONDER dann sofort wieder ernstere Töne an. „All About You“ ist ihr Kritik an Trump und allen die sich selbst als Mittelpunkt sehen. „You say it’s not enough, you’re sipping from a silver cup But is that how she brought you up to blame the hand that feeds ya?“ ist nur ein kleiner Ausschnitt des Textes, der einen sofort zum nachdenken bringt.

 

Aber auch emotional geht es auf „ULTRALIFE“ zu. „Slipaway“ ist dafür nur ein Beispiel. Mit dem Klängen eine Klaviers eingeleitet, handelt es davon in einer Beziehung fest zu stecken, die einen nicht mehr erfüllt. In der man sich die Frage stellt, ob es nicht doch noch mehr da draußen gibt. 

 

Als Fazit bleibt. Auch das zweite Album von OH WONDER ist eine emotionale Berg- und Talfahrt, bei der man durchaus genau hinhören sollte.

 

 

 

Wie die beiden das ganze auf der Bühne umsetzen, kann man übrigens bei folgenden Konzerten sehen und hören.

 — Wiesbaden | Schlachthof

 — Köln | Live Music Hall

 — München | Theaterfabrik

 — Berlin | Huxleys

 — Hamburg | Docks

TICKETS KAUFEN

Leave a Comment