Songs of the Week 4/2017

 

Der 26. Januar ist in Australien ein ganz besonderer Tag. Einige feiern ihn als Nationalfeiertag. Andere boykottieren ihn, auf Grund der Tatsache das viele Aborigines unter der Ankunft der Briten an diesen Tag leiden mussten. Nicht nur geschichtlich ist es ein bedeutender Tag, auch musikalisch warten viele darauf. Ein Grund ist die Veröffentlichung der Triple J Hottest 100´s, bei der natürlich die eine oder andere Überraschung auf uns wartet. Drei Songs haben  wir uns für die Songs of the Week mal rausgesucht.

Den Anfang macht ILLY, welcher 2016 sein Album „TWO DEGREES“ veröffentlicht hat. Zusammen mit ANNE-MARIE, welche vor allem für ihre Gesangsparts bei Rudimental bekannt  ist, schaffte sie es auf Platz 23. Hierbei handelt es sich um einen sehr positiv wirkenden Song, der jedoch mit einen ernsten Thema daher kommt. Wie man bei Titel bereits vermuten kann diente der gleichnamige Roman JOSEPH HELLER als Inspiration. Beim Catch 22 handelt es sich um ein Paradoxum  welches  im Buch in ein Kriegssetting gesetzt wird. So heißt es beispielsweise, dass nur derjenige nach Hause geschickt werden, wer geisteskrank ist und selbst danach verlangt. Wer aber selbst verlangt, nach Hause geschickt zu werden, kann nicht geisteskrank sein und wird entsprechend nicht nach Hause geschickt. Dieses Thema packt ILLY nun in ein Text der sich mehr dem Alttag widmet, jedoch auch hier treffen wir auf das gleiche Problem.

 

 

Weiter geht es etwas elektronischer mit PACES. Hierbei handelt es sich um den Produzenten MIKEY PERRY, welcher am 4. März 2016 sein Debütalbum „VACATIONS“ veröffentlicht hat. Stark erinnert die Musik an eine Mischung aus 2Step und House, mal chillig, mal treibend jedoch immer mit hochkarätigen Featuren. Unter anderen gesellt sich GUY SEBASTIAN dazu, welcher 2003 die erste Ausgabe von AUSTRALIAN IDOL gewann.

 

 

Wie vielfältig die Musikszene in Australien ist zeigt uns AMY SHARK, welche mit „Adore“ auf Platz 2 der Hottest 100 gelandet ist. Nur mit ihrer Gitarre zeigt sie, wie gefühlvoll Musik klingen kann wenn man sie auf da wesentliche reduziert. Garantiert wird uns sie uns dieses Jahr noch mal über den Weg laufen, denn mit der Stimme erwartet uns sicher noch viel.

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